Da blieb mir die Spucke weg!

Gestern Abend nach einem Dinner und ein paar Drinks mit Ralf bin ich so um Mitternacht nach Hause gekommen. Im Treppenaufgang zu meiner Wohnung (2. Stock ) hab ich noch mal gehustet und uebers Gelaender auf die Strasse gespuckt. (Reste meiner Peking-Erkaeltung, und nach guter koreanischer Marnier ausgespuckt)
Nur treffe ich meinen Nachbar (1. Stock), der der auch gerade nach Hause kommt und auf der Strasse vor dem Haus steht, genau auf die Hand!

Scheisse! Die Zeit stand still in diesem Moment.

Ich habe den nur 2 mal gesehen in einem Jahr!
Oh man was fuer ein verdammter Zufall der muss 10 Meter hinter mir gewesen sein, und ich habe es nicht bemerkt.

Er war stinksauer und spricht auch nur koreanisch.
Ohh man!

Ich habe vor lauter Panik aus meiner Tasche nach Taschentuechern gekrammt und die zu ihm runtergeworfen. Er dachte ich bewerfe ihn nun auch noch (war ja nachts) und schuetzt sich mit seine Armen vor dem vermeidlichen Wurfgeschoss. Ich bin dann zur Wohnungstuer gefluechtet bin aber dann doch umgedreht um mich irgendwie zu entschuldigen. Ich bin dann runter zu seinem Eingang. Er kam mir schon auf der Treppe entgegen und hat mit die Taschentuecher wiedergegegben. Ich habe mich dann (gefuehlt) hundert mal verbeugt und sorry sorry sorry… gesagt. (Man, ich muss mal endlich lernen was entschuldigung auf koreanisch heisst).

Geschmunzelt hat er ein wenig.

Hoffetlich er hat karpiert das es keine Absicht war.

Man man man war das peinlich.

Greusse Felix

Felix in China

Vom 19.-27. 1.09 war ich in Beijing (Peking). Von Montag bis Freitag Filmshooting fuer eine neue Samsung Campagne. (Details werden folgen) Und vom Freitag bis Dienstag Urlaub bei Michael Dralle, mein alter Freund und Kollege aus Hamburg, der jetzt bei Interone Beijing arbeitet. War Anfangs ne recht stressige Zeit (Shooting), die zweite Haelfte dann aber umso lustiger. Endlich konnte ich meine Theorie bestaetigen. Nachdem ich nun in Korea ueber ein Jahr lebe, Japan, Hongkong und Beijing besucht habe, kann ich nun wirklich behaupten das Korea in jeder Hinsicht etwas zwischen Japan und China ist. (sogar geographisch ^^) Manchmal ist Korea dichter an Japan und manchmal dichter an China dran. Kulturell, sprachlich, technologiosch, gesellschaftlich und sogar wirtschaftlich. Abgesehen davon, war es ne schoene Zeit. Ich habe viel gesehen, die Verbotene Stadt, Mauer, das alte und das moderne China. Es war auch schoen Michael mal wieder zu sehen, mit dem ich mir ja fast fuenf  Jahre ein Buero geteil habe. Nette Menschen habe ich getroffen Lisa, Kathi, Josh, Kim, Georg, Ruben, Haliuna, Luze, singende Taxifahrer um nur ein paar zu nennen. Ich habe einen total falschen Eindruck von der Stadt bekommen, bzw die Stadt hat sich mir von ihrer besten Seite gezeigt. Blauer Himmel, leere Strassen. Es war ja auch Chinese New Year. Der wichtigste Feiertag (zwei Wochen frei!) fuer alle Chinesen. Das ist wie bei uns zu Weihnachten, jeder ist zuhause und feiert mit seiner Familie, verreist oder besucht sein Familie ausserhalb Beijing. Dementsprechend waren Fabriken geschlossen und kaum Autos auf den Strassen, also keinerlei Smog. Beijing ueber Chinese New Year besuchen kann ich nur empfehlen, war nur ein wenig kalt. Ich habe mir eine schoene Erkaeltung eingefangen. Bis bald HATSCHIIIE, schnuff, euer Felix
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At the Night Market
Ho Hai Lake
Mao is always in companyNight Market

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At the Grand National Theatre
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At the Grand National Theatre
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The Forbidden City
CCTV Tower
798 Art District
At the Great Wall in Simatai
At the Great Wall in Simatai
At the Great Wall in Simatai
Singing Taxi Driver, with Record Contract

Koreanisch für Anfaenger: Balli, balli, ab in die Norae-bang

Einige koreanische Vokabeln für den Alltag in Seoul – links das Wort in der offiziellen Umschrift, rechts in eckigen Klammern die eingedeutschte Aussprache

  • Soju [So-dschu]: Billiger, klarer Schnaps mit einem Alkoholgehalt von ungefähr 20 Prozent, traditionell aus Süßkartoffeln destilliert. Übermäßiger Konsum sorgt für einen ätzenden Kater mit starken Kopfschmerzen am nächsten Tag.
  • Norae-bang [Norebang]: Karaoke-Zimmer an wirklich jeder Ecke. Karaoke spielt sich hier – wie in Japan, China, Taiwan – nicht in einer Bar ab, sondern in kleinen Etablissements mit mehreren Räumen. Mit Freunden oder Arbeitskollegen mietet man sich für ein paar Stunden ein Zimmer. In Studentenvierteln passiert es, dass man nur eine Stunde zu zahlen braucht und die ganze Nacht bleiben darf.
  • Hof [Ho-puh]: Abgeleitet vom deutschen “Hof”, wahrscheinlich wie in “Hofbräuhaus”. Vor allem geräumige, einfache Bierkneipen nennen sich so und servieren das Bier in großen Pitchern, manchmal auch in großen säulenartigen Behältern von zehn Litern.
  • Anju [An-schu]: Wenn man in Korea Alkohol trinkt, dann nicht, ohne dazu etwas zu essen. Die Auswahl reicht von getrocknetem oder rohem Tintenfisch über Bratwürste mit Sauerkraut bis zu riesigen Platten voll mit Früchten.
  • Balli, balli: Dalli, dalli! Alles muss schnell gehen in Korea. Oft sieht man in den Straßen schon beschwipste Studenten und Angestellte, wenn das Nachtleben in Deutschland gerade erst losgehen würde.
  • Kimchi [Kim-tschie]: Omnipräsente Beilage zu jeder Art von Gericht zu jeder Tageszeit. Typischerweise ist Kimchi gesalzener, in scharfe Paprikapaste eingelegter, fermentierter Chinakohl. Kimchi ist so gesund, dass es bei vielen Leiden helfen und bösartige Bakterien im Körper abtöten soll.
  • Bap mogosso? Wörtlich übersetzt: “Hast du schon gegessen?” Die Frage dient aber als Begrüßungsfloskel und muss nicht unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden. Die Esskultur ist in Korea sehr stark ausgeprägt, und da nach dem Krieg Nahrung knapp war, hat sich die früher sicher ernst gemeinte Frage als Grußformel eingebürgert.
  • Yeolshimi gongbuhae [Jeolschimi gong-bu-he!]: “Lerne fleißig” ist ebenso eine Art Floskel, die man sich gern zur Aufmunterung zuwirft. “Jeolschimi” ist eine Verbindung von fleißig und frenetisch, ernsthaft und enthusiastisch. Buchstäblich alle Tätigkeiten können auf diese Weise mit großer Hingabe ausgeführt werden: leben, trinken, studieren, schauen, …
  • Gwenchana [Kwen-tscha-nah]: Alles in Ordnung, schon okay, gut, gern geschehen, passt schon, nein danke, nicht der Rede wert, sicher – ein Wort für alle Fälle.
  • Fighting! [Hua-i-ting!]: Ein typisches Beispiel für Konglisch: ein ursprünglich englisches Wort, das in Korea eine komplett neue Bedeutung erhält. Heißt so viel wie: Nur Mut! Du schaffst das! Auf geht’s! Halte durch!
  • Assa! Yeah!

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,582483-2,00.html

Nagelfolter gegen schwere Lider

Heute mal ein kleiner Sued-Korea Guide von meiner Bekannten und Ghostwriterin Gitte Zschoch, Cooler Artikel.

Drei-Stunden-Vorlesungen sind an der National-Universität in Seoul normal. Dort sitzt Gitte Zschoch im Masterstudium oft zwischen chronisch übermüdeten Studenten. Nur ein Viertelstündchen… Kurz bevor sie selbst wegnickte, lernte sie den schmerzhaften Hallo-wach-Kniff.

Es ist Montagmorgen, ich sitze im Hauptseminar und lausche den Ausführungen des Professors über koreanische Nachkriegslyrik. Ich lasse meinen Blick durch den Seminarraum der Seoul National University schweifen. Eine absurde Szene: Die Hälfte meiner Kommilitonen tippt wie wild Nachrichten ins Handy oder bereitet sich für anderer Seminare vor. Die andere Hälfte schläft. Dass Studenten mal eben einnicken, ist in meinen Seminaren nicht selten. Es gibt dabei mehrere Techniken: Manche Studenten täuschen geschickt vor, angestrengt dem Vortrag des Professors zu lauschen. Sie beugen sich über ihre Notizen und umklammern fest den Stift, obwohl sie längst in anderen Welten weilen. Auffällig wird ihre geistige Abwesenheit höchstens, wenn ihr Zustand vom Dösen ins Schlafen übergeht und der Kopf plötzlich nach vorn kippt. Die ruckartige Bewegung macht wach, das Dösen beginnt erneut, bis der Schlaf wieder stärker wird.

Mädchen dämmern am liebsten hinter dem Haarvorhang

Vor allem die Mädchen nutzen ihr langes Haar, um es an der dem Professor zugewandten Seite tief ins Gesicht hängen zu lassen. So sind ihre geschlossenen Augen und der offen stehende Mund verdeckt, der Schlummer ist getarnt. Andere Studenten versuchen gar nicht erst, ihre geistige Abwesenheit zu kaschieren – sie legen den Kopf gleich provokant auf dem Tisch ab. Manche Kommilitonen, darunter auffällig viele Doktoranden, können sich auch ein sanftes Schnarchen nicht verkneifen. Erst wenn bei einem solchen offensichtlichen Rückzug aus dem Seminargeschehen raunen die übrigen Teilnehmer und lachen auch mal verhalten.Der Professor, der ab und zu seine Ausführungen unterbricht, um ein besonders kompliziertes chinesisches Schriftzeichen an die Tafel zu zeichnen, ignoriert das natürlich komplett. Es wäre unter seiner Würde, den Unterricht wegen so einer Lappalie zu unterbrechen.

Viele Koreaner sind chronisch müde Pendler

Ob im Bus, im Park, Café oder Wartezimmer, in der Schule und im Uni-Seminar – Koreaner legen gern ein Nickerchen ein. Das hektische Leben in der Megametropole Seoul mit ihren über zehn Millionen Einwohnern hinterlässt eben Spuren. Ein Grund für die kollektive Müdigkeit auf dem Campus: Viele Professoren und Studenten pendeln täglich mehrere Stunden aus den zahlreichen weiteren Millionenstädten um Seoul herum in die Hauptstadt. ch war leicht geschockt, als ich zum ersten Mal in einem Seminar mit knapp 15 Teilnehmern einen Kommilitonen einschlafen sah. Als ich danach höflich fragte, ob das denn in Ordnung sei, bot man mir verlegen mehrere Erklärungen an: Schuld sei das anstrengende Leben voller Verpflichtungen, nicht mal mehr zu Hause könne man ordentlich und lang genug schlafen. Oder man habe die Nacht vorher komplett durchgemacht, um ein Referat vorzubereiten. Oder war vielleicht einfach zu lange Karaoke singen?Besonders bei betagteren Professoren, die oft mit drögem Frontalunterricht langweilen, fiel es auch mir schwer, eine dreistündige Vorlesung ohne Pause durchzuhalten. Hinzu kommt, dass ich in meinem ersten Semester an einer koreanischen Uni am Anfang fast kein Wort des lehrreichen Vortrags verstanden habe.

Trick mit Autsch

So bin ich der Macht des Schlafes auch in diesem berüchtigten Montagsseminar fast hoffnungslos ausgeliefert. Als sich mein Blick wieder auf den leeren Notizzettel vor mir heftet, reiße ich verschreckt die Augen auf, um wach zu bleiben. Es kann doch nicht sein, dass ich mich dem ehrenwerten Professor gegenüber so respektlos verhalte. Schließlich hatte er in der letzten Sitzung einige seiner Bücher mitgebracht, sie signiert und mir geschenkt. Außerdem fühle ich ein vages Verantwortungsbewusstsein – als einzige Ausländerin im Raum stehe ich unter besonderer Beobachtung. Erschrocken drehe ich mich zu meiner Kommilitonin, die schon länger Kaffee schlürft und unter der Tischplatte auf ihrem Handy emsig Nachrichten tippt. Sie schnappt sich meine Hand und zeigt mir einen Trick: Sie presst den spitzen Daumenfingernagel auf die Haut knapp oberhalb des Nagelhäutchens an meinem kleinen Finger. Autsch, das tut richtig weh! Für zwei Minuten bin ich wieder wach. Von nun an zerstöre ich mir in kurzen Abständen einen Finger nach dem anderen. Tapfer halte ich bis zum Ende der Sitzung durch. Geschafft, meine Ehre als ausländische Studentin ist gerettet, mein Gesicht bleibt gewahrt. Die Kommilitonen springen auf, bedanken sich beim Professor, verabschieden ihn mit einer Verbeugung. Nachdem er das Zimmer verlassen hat, kommt Leben in die müden Gesichter. Los geht es in die Mensa. Ein scharfer Eintopf zum zweiten Frühstück wird sicher den letzten Rest des Schlafs vertreiben.

(Die ganze Wahrheit und mehr Bilder unter http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,582483,00.html)

Taxi TV

Endlich habe ich mal einen mit der Kamera erwischt. Hier der Beweis. Koreanische Taxifahrer die beim Autofahren fernsehen. Ist schon ein komisches Gefuehl wenn der Fahrer auf dem Highway ploetzlich bei voller Fahrt und dichten Verkehr sekundenlang auf sein Navigeraet starrt weil dort gerade eine daemliche koreanische billig Seifenopern im TV laeuft. (Navigaraete koennen hier alle auch TV empfangen.) Total mulming wird einem da zu mute, vor allem weil ich ihm ja nicht (aus mangelden Koreanisch Kaentnissen) sagen kann, dass er das doch bitte sein lassen soll. Das Gefuehl abrunde tut der Fakt das mal wiede der Anschnallgurt hinten nicht geht weil der Stecker hinter die Sitzback gesteckt wurde. Hilfeee. Mir wurde jedoch gesagt es geht noch schlimmer. In China schlafen die Taxifahrer waehren der Fahrt gerne mal kurz ein gerne auch auf der Autobahn. Standart unter Chinesischen Taxifahrer ist ein Nickerchen am Steuer wenn man an einer Kreuzung wegen einer roten Ampel warten muss.

Da sind mir dann schon die Koreanischen Taxifahrer lieber.  Wenn die TV schauen schlafen sie wenigstens nicht.  Aber bitte gebt mir ein Anschnallgurt der funtioniert. ZITTERND, Felix
Taxifahrer schaut fern, BEIM FAHREN!

Essen mit dem CEO

Der CEO von Cheil hat uns Auslaender zum essen eingeladen. Wir sind in ein super schoenes malerisch geegendes Restaurant gefahren wo sich sonst nur Politiker treffen. Es war dr erste schnee in seoul und es gab ein gab ein neun Gaengemenu. Zum Schluss gag es noch jeweils zwei Mr. Pizza Gutscheine vom CEO als Present und am naechsten Tag hatte ich ich noch das zweite der beiden Fotos geramt auf meinem Schreibtisch in meinem Cubical gefunden.  Kam sa ha mi da (Danke) Mr. Kim (CEO)

Cheil - Group picture from Samcheonggak
Cheil - Group picture from Samcheonggak

Koreanische Strassen Wahrsager

In beliebten Einkaufsstrassen dort findet man sie, die Strassen Fortuneteller (Wahrsager). Dort kann man fuer 10.000 Won (ca. 6 Euro) alles ueber potenzielle zukuenftigen Liebe und natuerlich die damit verbundenen Finanzen herauszubekommen. Es muss eigendlich nicht zusaetzlich erwaehnt werden das dort fast nur Maedels hingehen. Aberglaeubisch sind sie die Koreaner, aber das wissen wir ja schon.

Fortuneteller (Wahrsager)

Der Fluch der Koreanik

Es gibt doch tatsaechlicheine neuen Zigarettenmarke mit dem Namen BLACK JACK in Korea. Im Leder-Piraten-Look. Drei mal duerft ihr raten wer da als Werbemaskotchen herhalten muss. Genau, Captain Jack Sparrow aka Johnny Depp vom Fluch der Karibik. Doch wer genauer hinschaut sieht… Hee moment, das ist gar nicht Jonny Depp, das ne billige Kopie mit Jack Sparrow Peruecke. Ha Ha, oh man. Mal wieder, kein Kommentar

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